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Warum eine Selbstfahrer-Safari in Namibia?

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Meine Definition von Freiheit
Meine Definition von Freiheit

Ein Liebesbrief


Wie beschreibt man Freiheit besser, als auf einer leeren Straße irgendwo in Afrika unterwegs zu sein?


Kein Verkehr.

Keine Termine.

Niemand sonst in Sicht.


Nur du, die Straße und das Gefühl, dass für eine Weile nichts von dir erwartet wird.

Ehrlich gesagt weiß ich es nicht besser.

Aber fangen wir am Anfang an.


Namibia – Das perfekte Land für eine Selbstfahrer-Safari


Namibia liegt im Südwesten Afrikas. Es ist das Land, in dem ich aufgewachsen bin. Wenn du bisher nur den Namen kennst oder wenig darüber weißt, ist hier meine kurze Einführung.

Namibia ist geprägt von einem trockenen Klima. Große Teile des Landes bestehen aus Wüste und Savanne. Im Norden finden sich Buschland und Feuchtgebiete, gespeist von den Flüssen Kunene, Okavango und Sambesi. Im Süden liegt die älteste Wüste der Welt, die Namib. Da Namibia etwa 2,5 mal so groß ist wie Deutschland und trotzdem nur etwa drei Million Menschen beherbergt ist es mit rund 3.6 Einwohnern pro Quadratkilometer das zweit dünnst besiedelte Land der Erde, nach der Mongolei.

Ein großer Teil Namibias steht unter Schutz, entweder als Nationalpark oder als privates Reservat und dank seiner über 300 Sonnentagen im Jahr lässt sich Namibia ganzjährig bereisen, ohne sich nach kurzen Saisonen richten zu müssen.

Genau deshalb wirkt die Natur hier noch ursprünglich. Nicht inszeniert. Nicht geschniegelt. Sie ist einfach da.


Das macht eine Selbstfahrer-Safari in Namibia so besonders. Die Entfernungen sind groß, aber die Fahrt selbst wird Teil des Erlebnisses. Die Straßen sind ruhig, die Landschaften wechseln ständig, und oft fühlt es sich an, als hätte man das Land für sich allein.


Wild Horses in the south of Namibia
Wilde Pferde im Süden Namibias

Ist eine Selbstfahrer-Safari in Namibia sicher?


Freiheit funktioniert nur, wenn sie sich sicher anfühlt. Genau hier hebt sich Namibia deutlich ab.

Namibia gilt als eines der sichersten Reiseländer Afrikas und verfügt über eine der besten Infrastrukturen des Kontinents. Die Straßen sind gut ausgebaut, Navigation ist unkompliziert, Lodges und Camps arbeiten auf konstant hohem Niveau.

Das macht Namibia ideal für eine luxuriöse Selbstfahrer-Safari, auch für Reisende, die Afrika zum ersten Mal besuchen.

Namibia wird regelmäßig für seine Infrastruktur und für authentische Reiseerlebnisse ausgezeichnet. Authentisch bedeutet hier nicht unbequem. Es bedeutet echte Orte, geführt von Menschen mit Verantwortung – und ohne Menschenmassen.

Städte spielen auf einer Safari keine große Rolle. Und wenn man doch durch eine fährt, fühlt sie sich ruhig und überschaubar an.


Swakopmund: Eine Pause zwischen Wüste und Ozean


Eine Stadt, die auf vielen Selbstfahrer-Routen liegt, ist Swakopmund. Sie ist definitiv meine liebste Stadt in Namibia.

Swakopmund liegt zwischen der Namib-Wüste und dem Atlantik. Nach Tagen im Landesinneren fühlt sich die kühle Meeresluft wie ein Neubeginn an. Das Stadtzentrum ist sicher und gut zu Fuß erkundbar. Es gibt Galerien, kleine Läden, gutes Essen und an fast jeder Ecke guten Kaffee.

Swakopmund unterbricht eine Selbstfahrer-Safari durch Namibia auf die angenehmste Art. Ein kurzer Schritt zurück in die Zivilisation, bevor es wieder hinaus in die Weite geht. Man kann viel sehr viel in der Umliegenden Wüste unternehmen, oder einfach einen Gang zurückschalten und entspannen.


Main Beach in Swakopmund
Strand in Swakopmund

Tierbeobachtungen auf einer Selbstfahrer-Safari in Namibia


Vielleicht fragst du dich, wie man so viel über ein Safariland schreiben kann, ohne über Afrikas Wildtiere zu sprechen, das ist schließlich der Kern einer Safari.

Keine Angst, der Teil kommt jetzt.

Giraffe in the Damaraland
Giraffe im Damaraland

Namibia ist Heimat der Big Five und bekannt für seinen langfristigen Ansatz im Naturschutz. Seit 1990 ist Umweltschutz Teil der namibischen Verfassung. Dadurch sind Bestände gefährdeter Arten wie Elefanten und Spitzmaulnashörner (2. größte Population Afrikas) stabil – in manchen Regionen sogar wachsend.

Dazu kommt eine große Vielfalt an Wild: Zebras, Antilopen, Giraffen, Warzenschweine sowie eine beeindruckende Vogelwelt und im Norden eine Vielzahl an Flusspferden.


Auf einer Selbstfahrer-Safari in Namibia entstehen Tierbegegnungen meist ganz nebenbei. Tiere überqueren die Straße, stehen an Wasserstellen oder tauchen plötzlich am Wegesrand auf. Ohne Eile. Ohne Inszenierung.


Waterhole with Elephants and plains game
Elefantenherde an einem Wasserloch im Etosha

Für wen eignet sich eine Selbstfahrer-Safari in Namibia?


Eine Selbstfahrer-Safari in Namibia passt besonders gut zu Reisenden, die Wert auf Ruhe, Freiheit und Komfort legen.


Meiner Meinung nach eigenen Sie sich vor allem für:

  • Paare und Alleinreisende, die unabhängig unterwegs sein möchten

  • Anspruchsvolle Reisende, die Privatsphäre statt Gruppen bevorzugen

  • Afrika-Einsteiger, die ein sicheres und gut organisiertes Land suchen

  • Menschen, die langsam reisen und den Weg genauso schätzen wie das Ziel

Wer gerne selbst entscheidet, wann ein Tag beginnt oder endet, wird sich hier wohlfühlen.


Das Namibia, das ich liebe


Wenn man von Lodge zu Lodge fährt, verändert sich etwas. Tage verlieren ihre Struktur. Man beginnt, auf Licht, Entfernungen und Wetter zu achten – nicht auf die Uhr.


Man jagt Sonnenuntergängen hinterher. Von Dünen, Flussufern, Dächern, Booten oder vom Ozean aus. Abends sitzt man am Feuer, umgeben von Natur, und hört den Geräuschen der Umgebung zu. Über einem wirken die Sterne zum Greifen nah.


So fühlt sich für mich eine luxuriöse Selbstfahrer-Safari in Namibia an.

Das ist das Namibia, das ich liebe.



Namibia, ich liebe dich.


Sunrise in Namib Desert
Sonnenaufgang in der Namib Wüste



 
 
 

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